Die Idee

LOKAL und GRENZENLOS TAUSCHEN 

Historische Vorläufer

Im deutschsprachigen Raum hat vor allem Silvio Gesell (1862-1930) mit seiner „Freigeldtheorie“ in den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts Menschen dazu inspiriert, mit selbst geschaffenen, komplementären Zahlungsmitteln zu experimentieren, um so in Zeiten von Gelverknappung und Arbeitslosigkeit lokale Wirtschaftskreisläufe in Schwung zu bringen. Weltweite Beachtung gefunden hat etwa das Freigeld-Experiment „Wörgler Schilling“ (1932/33). Es wurde auch bekannt als das „Wunder von Wörgl“.

Zeitgemäß tauschen mit LETS

Unser Tauschprinzip im Talentebrunnen geht bezüglich Verfahren und Regeln zurück auf das sogenannten Local Exchange Trading System („LETS“), das vom Kanadier Michael Linton entwickelt wurde.

Er erweiterte 1983 die bis dahin gängigen Tauschverfahren um zwei neue Elemente: eine zentrale Kontenverwaltung und ein stets verfügbares und aktuelles Verzeichnis der Angebote und Gesuche. Er hat damit ein praktikables Verfahren geschaffen, an dem sich in der Folge Tauschringe weltweit orientiert haben. Lintons System lässt dabei großen Spielraum für eigene Ausgestaltungen, entsprechend variantenreich hat sich die Tauschring-Landschaft entwickelt.

Weitere Infos finden sich unter wikipedia und tauschwiki.

Überregional tauschen

Auch überregionale Tauschaktivitäten sind durch die Kooperation von Tauschringen möglich, bei uns beispielsweise mit anderen Tausch-Organisationen in Oberbayern. Die jeweiligen Werte können gegenseitig verrechnet und ausgeglichen werden.

AcrossLETS - Die überregionale Tauschgemeinschaft

Durch die Online-Plattform AcrossLETS mit ihren Verrechnungsmöglichkeiten gibt es sogar internationalen Austausch, z.B. für die Vermietung von Ferienzimmern oder Touristenführungen.